Schuallandheim 6a 2026

Die Wilden von der Burg Wildenstein

Außerunterrichtliche Veranstaltungen

Die Klassen 6a und 6b im Schullandheim

6a:
Am 8. Juni 26 ging es endlich für eine Woche mit dem Zug ins Schullandheim ins Donautal. Zwar mussten wir, um zur Burg Wildenstein zu kommen, eine Stunde den Berg rauflaufen, aber oben angekommen erkundeten wir gleich die tolle Burg und konnten uns nach anfänglichen Meinungsverschiedeneheiten auf eine Zimmereinteilung einigen.

In den folgenden Tagen erlebten wir eine Menge. Auch wenn die Sonne nicht immer schien, fiel keine Aktion ins Wasser. Wir besuchten den Campus Galli, ließen uns das mittelalterliche Leben erklären und durften sogar Steine behauen. Wir mussten wandern, dafür war die Aussicht phänomenal. Wir lernten Bogenschießen und traten bei mittelalterlichen Ritterspielen gegeneinander an. Am Donnerstag stiegen wir ins Tal und untersuchten im Haus der Natur kleine Lebewesen aus der Donau, die wir vorher selbst herausgefischt hatten, unterm Mikroskop. Leider mussten wir danach den Berg wieder rauf.

Das Essen war lecken und abends machten wir Sport, schauten einen Film oder sangen Karaoke. Das Beste aber war eindeutig, dass wir alle gemeinsam auf dem Sofa vor unseren Zimmern chillen und miteinander reden konnten. Es war eine tolle Zeit!
Viele Grüße von der 6a

6b:
Tag 1: Anreise zur Burg
Am ersten Tag trafen wir uns um 10 Uhr am Bahnhof in Oberndorf. Mit dem Zug fuhren wir nach Beuron und machten unterwegs einen Zwischenstopp in Tuttlingen. Dort wurde die Zimmerverteilung bekannt gegeben. Besonders spannend war, dass alle zwölf Jungen der Klasse 6b gemeinsam in einem Zimmer untergebracht waren.
Nach unserer Ankunft in Beuron wanderten wir hinauf zur Burg Wildenstein. Dort bezogen wir unsere Betten, richteten unsere Zimmer ein und machten es uns gemütlich. Am Abend stärkten wir uns beim gemeinsamen Abendessen.

Tag 2: Besuch des Campus Galli
Nach dem Frühstück fuhren wir mit dem Bus zum Campus Galli bei Meßkirch. Dort entsteht seit 2013 mit den Methoden des frühen Mittelalters eine Klosterstadt nach dem berühmten St. Galler Klosterplan. Die Handwerker arbeiten dabei ohne moderne Maschinen und zeigen, wie die Menschen vor über 1200 Jahren lebten und arbeiteten.
Wir erfuhren viel über das Leben im Mittelalter und konnten zahlreiche historische Handwerkstechniken kennenlernen. Zurück auf der Burg spielten wir gemeinsam und ließen den Tag beim Abendessen ausklingen.

Tag 3: Wanderung mit dem Förster
Am dritten Tag wanderten wir mit einem Förster zu einer Höhle. Unterwegs erklärte er uns viel Wissenswertes über den Wald, die Tiere und die Natur. Die Wanderung war sehr interessant und machte allen viel Spaß.
Am Abend spielten wir gemeinsam und genossen anschließend das Abendessen.

Tag 4: Bogenschießen und bunter Abend
Nach einer kleinen Wanderung stand das Bogenschießen auf dem Programm. Diese Aktivität machte uns besonders viel Spaß und sorgte für viele spannende Momente.
Am Abend fand unser bunter Abend statt. Jede Schülerin und jeder Schüler durfte sich ein Spiel überlegen, das anschließend mit der ganzen Gruppe gespielt wurde. So hatten wir einen lustigen und abwechslungsreichen letzten Abend auf der Burg.

Tag 5: Heimreise
Am letzten Tag frühstückten wir gemeinsam, packten unsere Sachen und räumten unsere Zimmer auf. Danach wanderten wir wieder hinunter zum Bahnhof in Beuron. Mit dem Zug fuhren wir zurück nach Hause, wo wir von unseren Familien herzlich empfangen wurden.

Das Schullandheim auf der Burg Wildenstein war für alle eine tolle Erfahrung. Wir hatten viel Spaß, lernten Neues kennen und verbrachten eine schöne Woche gemeinsam.

Bericht von Julian Dölker, Lishan Sandrasegaram und Jonah Schlotter (Klasse 6b)